24. Januar 2026
Wann ist eine Krise überwunden?
Wann ist wieder normal? Wie komme ich dort hin? Wie merke ich, dass wieder normal ist?
Der Ablauf ist meist ganz ähnlich. Es erwischt dich … unterschiedlich hart. Du rutschst langsam oder schnell in eine Krise. Und dann versuchst Du mehr oder weniger geschickt Dich aus dieser Krise heraus zu manövrieren. Du liest Mantren die Dir gut tun. Du liest Ratgeberbücher. Du redest mit einer Freundin, einem Freund, gehst zum Arzt, lässt Dich vielleicht krank schreiben. Du versuchst Grund unter den Füßen zu bekommen. Du versuchst Deinen Schlaf in den Griff zu bekommen oder Deinen Appetit. Du versuchst Dich abzulenken, du versuchst auf andere Gedanken zu kommen. Du machst Atemübungen und Entspannungsübungen. Das ist alles mehr oder weniger erfolgreich. Einmal glaubst Du einen großen Schritt voran gekommen zu sein, dann hast Du wieder den Eindruck, dass Du noch ganz am Anfang der Bewältigung bist. Du schaust Dir dieses und jenes Video an, das Dir diesen und jenen Tipp gibt. So geht es in einem fort.
Wann ist das Ende des Tunnels erreicht?
Das Ziel muss doch sein, dass Du nicht mehr ständig an das belastende Ereignis oder an eine belastende Situation denkst. Das Ziel muss sein, dass Du Deine Ratgeberbücher entweder auf den Dachboden stellst, sie verschenkst oder verkaufst. Die Überwindung einer Krise äußert sich darin, dass sie Dich nicht mehr belastet. Alles, was zu diesem Ziel führt ist richtig. Alles, was Dich schneller dort hin bringt, ist legitim.
Du wirst nach der Krise nicht der gleiche Mensch sein wie vor der Krise. Du gehst gestärkt aus einem anstrengenden Prozess hervor. Du hast viel gelernt. Über Dich. Über Mitmenschen. Und über seelische Prozesse. Nicht umsonst bezeichnet man Menschen, die Krisen überstanden haben als lebenserfahren. Und nein, ich sage nicht, dass Du ein besserer Mensch wirst dadurch, dass Du möglichst viele und schwere Krisen durchmachst. Man wünscht keinem Menschen eine schwere Lebenskrise. Und doch gehören Krisen zum Leben. Die bekannte Psychologin Stefanie Stahl benennt das so: Liebe Dich selbst und freue Dich auf die nächste Krise.
Damit ist auch das Ende der Krise erreicht: wenn Du Dich selbst ganz und gar annehmen und lieben kannst, ist die Krise überwunden.
Damit ist auch die beste Übung beschrieben, die zur Überwindung von Krisen hilfreich ist. Liebe Dich selbst. Mach' das. Liebe alles an Dir. Liebe Deine Gedanken, auch die schlechten. Liebe Deinen Körper, auch wenn er Makel hat. Liebe Deine Umgebung, auch wenn sie nicht perfekt ist. Es hat dies nichts mit Blindheit zu tun. Du belügst Dich dabei auch nicht selbst. Denn Du bist das perfekte Wesen, genau so wie Du bist. Wenn etwas daran nicht perfekt ist, dann kann es sich vielleicht noch verändern. Oder es ist eben so.
Falls Du mehr über diesen Prozess wissen willst, falls wir Deinen individuellen Weg ein Stück gemeinsam gehen wollen, melde Dich einfach.
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